Die Hintergründe haben wir schon in unserem Blog ausführlich beschrieben. Aber was treibt uns an? Warum tun wir was wir tun?

sharing economy
Florian Tolkmitt- Gründer und Geschäftsführer von blitzbringer

 

Ein paar Worte von Florian Tolkmitt, Gründer und Geschäftsführer von blitzbringer. 

Ganz klar: Ich verfolge eine Vision. Und nein: Ich brauche keinen Arzt. 😉

 

 

 

Sharing Economy- das große Vorbild

Seit einigen Jahren befasse ich mich mit dem Thema Sharing Economy und habe mich eine Zeit lang für Ouishare engagiert. Ich bin ein Fan. Ich sehe große Chancen für uns alle in dem Ansatz, Ressourcen sinnvoller und damit auch gesünder einzusetzten. Teile dein Auto, deine Wohnung, dein Werkzeug. Verbinde Online und Offline miteinander. Natürlich sehe ich auch die Kritikpunkte und die Fallstricke, wie z.B. fehlende gesetzliche Regelungen, Selbstausbeutung und …

Das sind für mich aber keine Argumente gegen die Sharing Economy, sondern Punkte, an denen man ansetzen kann und die man besser machen kann als andere. Punkte, die man mitgestalten und formen kann. Und genau das möchte ich mit blitzbringer erreichen und aufbauen.

Eine Liefer-App nach dem Vorbild der Sharing Economy

Eine Plattform am Rande der Sharing Economy. Ein Marktplatz, an dem jeder – aber auch wirklich jeder – teilhaben kann. Sei es, um sich von jemandem aus der Nachbarschaft beliefern zu lassen oder um sich als Micro-Unternehmer etwas dazuzuverdienen.

Am Anfang wollte ich nur eine App bauen, mit der ich selbst Lieferaufträge erledigen kann. Nach und nach habe ich die Puzzelstücke dann zusammengesetzt und gemerkt, dass blitzbringer etwas ganz besonderes werden kann.

Wie der lokale Markt verändert wird

Ich möchte auf lokaler Ebene Angebot und Nachfrage zusammenbringen und damit lange Transportwege und unnötige Transportverpackung vermeiden. Ich möchte Online Shopping zurück in die Städte bringen. Ich möchte ein neues Gefühl von Nachbarschaft erzeugen, indem der blitzbringer von nebenan die Besorgungen für seinen Nachbarn im lokalen Einzelhandel um die Ecke erledigt. Ich möchte, dass neue soziale Kontakte zwischen blitzbringern und Bestellern entstehen. Ich möchte, dass Menschen, denen ein Dazuverdienst wirklich helfen kann, diese Möglichkeit bekommen und mit einer so einfachen Tätigkeit wie einer Lieferung, einen fairen Nebenverdienst erhalten. Ich möchte den blitzbringern, die das Rückrad unserer Plattform sind, alle Hilfestellungen geben, damit die Erfüllung aller (gesetzlichen) Anforderungen für sie möglich und einfach ist. Und zuletzt möchte ich, dass bei uns das Individuum im Vordergrund des Handelns steht. Ich möchte, dass jeder von einem Menschen und nicht von einer Marke beliefert wird.

Und natürlich ist auch ein bisschen Ehrgeiz dabei, denn wer den Same-Day-Delivery Markt beobachtet, der weiß, dass im Moment viel Bewegung da ist. Einige StartUps haben schon wieder aufgegeben, andere sind auf dem Vormarsch. Auch Amazon und Google experimentieren mit neuen Konzepten, unter anderem der Lieferung per Drone. Mit blitzbringer möchten wir beweisen, dass es schnell, nachhaltig und vor allem menschlich geht.